Wieviel Bollen hat der Hut?

Konzertreise ins schöne Kinzigtal im Schwarzwald – Region mit Tradition

Die Konzertreise 2013 des MC Quirrenbach führte diesmal in den Schwarzwald nach Wolfach im Kinzigtal. Am Pfingstsamstag startete der Bus bei Regen von Eudenbach. Doch das Wetter wurde zunehmend heiterer.

Nach einem Zwischenstopp am Rasthof Medenbach mit selbstzubereitetem Frühstück und einem Ständchen für das Geburtstagskind Walter sowie einer stimmungsvollen musikalischen Andacht in der Autobahnkapelle, die der MC mit einigen Gospels untermalte, ging es weiter zum Hockenheimring. Dort, im Hotel am Ring, wurde die Reisegruppe zu einem Mittagsbüffet erwartet und anschließend konnte, wer nicht lieber die Sonne genießen wollte, das Oldtimer-Museum besuchen.

Am Ziel der Reise, Wolfach, einem netten Städchen, an der Kinzig gelegen, wurde das Kurgarten-Hotel bezogen. Noch am selben Abend erwartete die Reisenden eine kulturelle Attraktion von Wolfach: Ein Nachtwächter-Rundgang, bei dem an mehreren Stationen einiges Wissenswerte über die Geschichte von Wolfach, die Fürsten und Vogtsherren sowie die für die Region bedeutende Holzwirtschaft und das Flößen berichtet wurde. An jeder Station wurde mit einem traditionell überlieferten Spruch die aktuelle Uhrzeit kundgetan und in das Horn geblasen.

Am zweiten Tag, Pfingstsonntag, stand ein Besuch im Freilichtmuseum Vogtshof mit zwei interessanten Führungen auf dem Programm. Schauspielerisch oder im Frage-Antwort-Spiel erfuhren die Rheinländer vieles über die Region, den Schwarzwald und das Leben auf einem Vogtshof. So die handwerklichen Vorrichtungen, die Sitzordnung in der Stube, die Rangordnung bei den Schlafplätzen und den Sinn und Zweck des „Probierstübchens“.

Mittags ging es auf schmalen Wegen hinauf zum Nillhof, wo ein ausgiebiges Mittagessen gereicht wurde. Der herrliche Ausblick in das Schwarzwaldtal war ein Genuss. Am Nachmittag wurde die Museumstour fortgeführt. Wahlweise konnte man sich dem nahegelegenen Oldtimer-Museum mit über 100 Oldtimern widmen oder die Glasbläserei in der Dorotheenhütte besichtigen. Vor allem die Frauen nahmen die Gelegenheit gern wahr, in den Werksverkäufen von Steiff, Hahn-und Henne Keramik und WMF stöbern und die Schwarzwälder Wirtschaft kräftig zu unterstützen…

Um 19 Uhr startete einer der Höhepunkte der Reise: der obligatorische „Gemütliche Abend“. Dieses Mal waren keine Gäste geladen aber das Programm war nicht weniger umfangreich und kurzweilig. Viele Vorträge der Sänger aber auch der Frauen und nicht aktiven Chormitglieder sowie vom Chorleiter und seiner Frau machten den Abend zu einem genüsslichen Erlebnis. Als Gewinnerin des Schwarzwaldquiz’ und damit als Schwarzwaldmädel wurde nach spannendem Stechen Christa Kwoczalla ausgezeichnet, als Schwarzwaldbub Ferdi Templin! Dem Organisator der perfekt vorbereiteten und durchgeführten Tour, Ekkehart Klaebe, dankte der Vorsitzende Josef Göbel unter dem starken Applaus der Mitfahrer für seine viele Arbeit mit einem Erinnerungsgeschenk.

Pfingstmontag ging es in der Frühe los in den Nachbarort Kirnbach, wo der MC zu einem Gottesdienst in der evangelischen Kirche eingeladen war und den er mit Gospels umrahmte. Danach war ein Kurkonzert geplant, das eigentlich im Freien stattfinden sollte, aber, weil es zu kühl und windig war, kurzerhand in die Kirche verlegt wurde. Bei der guten Akustik und einem begeisterten Publikum präsentierte der MC ein breites Repertoire von weltlichen Liedern auf Hochdeutsch und in Mundart. Der moderierende Vorsitzende dazu :“Ich hoffe Sie verstehen die kölschen Texte, aber Sie können ja bekanntlich alles außer Hochdeutsch…!“

Pfarrer Voß fasste seinen Eindruck vom Auftritt des Chores so zusammen:„Ganz herzlichen Dank für die schönen musikalischen Geschenke für unseren Pfingstmontag-Gottesdienst und das fröhlich unterhaltsame Konzert danach! Wir haben alles sehr genossen und würden uns sehr freuen, wenn Sie uns mal wieder besuchen kommen“. Und eine Besucherin schrieb per Mail nach der Fahrt begeistert „Es war ein wunderschöner Gottesdienst mit Ihren Liedbeiträgen und dem anschließenden Konzert. Ich habe es sehr genossen. So schwungvoll und heiter oder auch besinnlich mit sehr schönen Stimmen und einem ruhigen Dirigenten“…

Nach einem guten Mittagessen im Gasthof Sonne in Kirnbach ging es auf die Autobahn in Richtung Heimat. Nach etwas zähfließender Fahrt erreichte der Bus am Nachmittag Speyer, wo jeder nach Belieben die geschichtsträchtige Stadt und den Dom, ein UNESCO Welterbe, besichtigen und es sich in einem der Cafes gemütlich machen konnte.Nach 21 Uhr erreichten die müden aber sehr zufriedenen Chormitglieder und Förderer wieder die Heimat.

Schwarzwaldquiz

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