Bei der Mitgliederversammlung 2026 wurde der Jahresbericht 2025 erstattet.
Jahresbericht 2025 Oberhauer Klänge e.V.
vom 01.01.2025 bis 31.12.2025
Präsentation des Jahresberichtes
Mitgliederversammlung 2025
Am 14. Januar 2025 fand die ordentliche Mitgliederversammlung des Vereins Oberhauer Klänge e.V. unter dem Vorsitz von Dietmar Lange statt. Dietmar Lange begrüßte die Anwesenden, darunter Ehrenmitglieder, den Chorleiter und einen Vertreter der Presse. Anschließend wurde die Tagesordnung vorgestellt und ein Antrag auf Vorziehung von Punkten wurde einstimmig angenommen.
Sabine Schiller präsentierte den Jahresbericht 2024 in Form einer PowerPoint-Präsentation.
Unter Tagesordnungspunkt 3: Ehrungen danke Dietmar Lange unserem Chorleiter Pavel Brochin für seine Zusammenarbeit, die ausscheidenden Notenwarte Peter Ströbele und Wolfgang Schneider erhielten Urkunden und Gutscheine. Ein besonderer Dank ging an Spender, zudem wurden die fleißigsten Sänger mit einem Wein geehrt. Kassenwartin Ute Dobrzinsky berichtete von einem Defizit von ca. 1000 Euro im Jahr 2024. Nach einigen Diskussionen, aber aufgrund des vorgestellten Finanzplans unausweichlich, wurde eine Beitragserhöhung von 6 auf 10 Euro pro Monat also auf 120 Euro pro Jahr für singende Mitglieder beschlossen. Im Rahmen der Beitragserhöhung wurden die Mitglieder in drei Kategorien unterteilt: singende Mitglieder, Ehrenmitglieder und fördernde Mitglieder.
Der Beitrag für Fördermitglieder wurde nicht erhöht. Ehrenmitglieder sind beitragsfrei und zahlen Spenden an den Verein.
Die Kassenprüfer befanden die Kasse als ordentlich geführt, der Vorstand wurde, bei 7 Enthaltungen, einstimmig entlastet.
Doris Krinke und Ingo Alda wurden für ein weiteres Jahr als Kassenprüfer gewählt.
Die Perspektive für einen reinen Männerchor wurde als unrealistisch eingeschätzt; die Arbeit wird bis zur nächsten Mitgliederversammlung ruhen.
Zum Ende der Sitzung folgten Diskussionen über das Musikrepertoire und mögliche Schulungen zur Notenlehre.
Da keine neuen Notenwarte gefunden werden konnten, sortieren die Singenden ihre Noten in Eigenverantwortung.
Vorstandsarbeit
Der Vorstand hielt im Jahr 2025 11 Vorstandsitzungen ab. Darüber hinaus standen die Vorstandmitglieder telefonisch, per E-Mail und WhatsApp und bei den Chorproben in Kontakt.
Auf den Vorstandsitzungen wurden aktuell anstehende Veranstaltungen geplant und Beschlüsse gefasst, außerdem einige überfällige Arbeiten erledigt. Diese Aufgaben wurden aus Zeitmangel auf einer gesonderten Liste geführt, die „laufenden Aufgaben“ wurden im Laufe des Jahres immer weiter abgearbeitet. Im Januar standen 9 scheinbar unlösbare Aufgaben darauf, jedoch konnte die Liste bis zum Jahresende bis auf einen letzten Punkt abgebaut werden.
Wir hatten mit einer Anwaltskanzlei wegen einer Nutzung von Bildern im Internet eine Forderung wegen Urheberrechtsverletzung. Wir konnten einen Vergleich erwirken und zahlten schlussendlich eine Gebühr von 125,- €.
Zum 01. März wurde Pavels Honorar angepasst.
Das runde Zelt, das lange bei Rudi Lichtenberg lagerte, wurde über einen Kontakt von Robert an die Dorfgemeinschaft Wellesberg verschenkt. Hier können wir es ausleihen, wenn wir es noch einmal brauchen sollten.
Für das Pfarrheim wurde ein Getränkekühlschrank angeschafft, den wir mitnutzen.
Alle Aktivitäten, über die wir im Nachfolgenden berichten, wurden geplant, ausgesucht, es wurde eingekauft, bestellt, zurückgeschickt. Dann mussten Pläne umgesetzt werden. Auf- und Abbauarbeiten mussten erledigt oder organisiert werden. Absprachen wurden getroffen, Termine festgelegt. Buttons gepresst, dekoriert, protokolliert, Getränke rangeschafft, diskutiert, das Geld zusammengehalten, aber auch ausgegeben, Probemappen beschriftet, E-Mails und WhatsApp geschrieben. Informationen weitergegeben.
Organisation und Kommunikation
Ein Thema, mit dem wir uns lange beschäftigt haben, ist die Kommunikation. Im Ergebnis haben wir Ende Januar folgendes im Protokoll festgehalten und auch entsprechend umgesetzt:
Informationen werden per E-Mail an alle verschickt. Diese Mails werden in Kopie auch per WhatsApp geteilt.
Ansagen bei den Chorproben werden auf das Nötigste beschränkt.
Es gibt für wichtige Informationen eine WhatsApp-Gruppe, in der nur Administratoren schreiben können.
Für gesellige Informationen untereinander wird eine extra Gruppe erstellt in der sich weiter ausgetauscht werden kann.
Das gesellige Beisammensein findet ab sofort nur nach gemeinsamen Proben statt.
Für Terminabfragen nutzen wir seit Oktober die App Spond.
Unsere Homepage ist weiterhin www.mc-quirrenbach.de
Protokolle der Vorstandssitzungen werden nicht mehr auf der Homepage veröffentlicht.
Protokolle der Mitgliedsversammlungen und der Jahresbericht erscheinen weiterhin auf der Homepage ebenso die aktuellen Termine.
Übrigens wird unsere Homepage nach wie vor von Josef Göbel seit nunmehr 25 Jahren gepflegt und betreut. Nach jeder Aktion des Chores füllt Josef sie liebevoll mit Texten und Bildern. Bitte schaut euch regelmäßig seine Artikel dort an. Es lohnt sich!
Herzlichen Dank Josef für deine Arbeit!
Am Ende der Versammlung überreichten die Singenden einen Präsentkorb mit unterschiedlichsten Leckereien an den Vorstand, den wir in den Vorstandsitzungen nach und nach leerten.
Festkommers
Die KG „Spitz pass op“ hatte angefragt, ob wir am 09. Februar 2025 im Rahmen des Festkommerses „60 Jahre KG und 50 Jahre Kinderkarneval“, gemeinsam mit „Sach an“ das Oberhaulied präsentieren würden. Das taten wir liebend gerne.
Besuch des Prinzenpaares
Der Besuch des amtierenden Prinzenpaares bei der Chorprobe am Dienstag, den 18. Februar fand, wegen der vorübergehenden Unterbringung des Eudenbacher Kindergartens im Pfarrheim, im Sportlerheim statt. Prinz Dieter II. und Prinzessin Nici I. besuchten die Sängerinnen und Sänger mit ihrem Gefolge. Der Chor sang zu Ehren des Prinzenpaares. Wie es der Zufall wollte, fand an diesem Tag auch eine Geburtstagsfeier statt, so dass die Stimmung gut war und noch bis spät gefeiert wurde.
Notenlehre
Bereits zum Jahresbeginn informierte Pavel uns darüber, dass er an 3 Probenterminen im Februar, März und April verhindert sei. An 2 diesen freien Terminen, brachte Dietmar uns das Lesen von Noten für den praktischen Gebrauch als Singender bei. Dabei ging es darum, wie das Notenblatt zu lesen ist. Wann singe ich höher oder tiefer, wie wird die Notenlänge notiert und wie passt die Note in den Takt. Was ist ein Auftakt und wie werden Pausen notiert. Das Ganze wurde an Beispielen aus unserem Repertoire veranschaulicht.
Start Maiprojekt
Bereits am 25. Februar startete das Projekt Maiansingen für Interessierte, die das Singen im Chor testen wollten.
Wir freuen uns sehr, dass unsere Projekte jedes Jahr angenommen werden. Ganz besonders freuen wir uns über die neuen Sängerinnen und Sänger, die wir dadurch fest gewinnen konnten. Projektsängerin Michaela Ennenbach blieb nach dem Projekt noch bis zum Chorfest, um uns zu unterstützen.
Aktion Sauberer Oberhau
Einige, leider sehr wenige, Mitglieder der Oberhauer Klänge beteiligten sich am Samstag, 15.03.2025 an der Aktion „Sauberer Oberhau“ und sammelten an Straßenrändern, auf Wiesen und im Wald Müll ein, damit es im Frühjahr Spaß macht, den Oberhau zu erleben. Diese Aktion ist nicht nur sinnvoll, sondern macht auch Spaß und am Ende gibt es eine Suppe und Getränke. Als macht mit in diesem Jahr!
Maiansingen
Augenscheinlich haben die Oberhauer Klänge das sonnige Wetter für ihr Maiansingen gepachtet. Wie bereits im vergangenen Jahr konnte Dietmar Lange als 1. Vorsitzender der Oberhauer Klänge auch 2025 bei sommerlichen Temperaturen zahlreiche Besucherinnen und Besucher begrüßen. Unter den Gästen befanden sich Bürgermeister Lutz Wagner, Kulturdezernentin Heike Jüngling sowie die Oberhauer Ratsmitglieder Cora und Michael Ridder. Bürgermeister Lutz Wagner bedankte sich bei seiner Begrüßungsrede bei den ehrenamtlichen Unterstützern, ohne die die Gestaltung einer solchen Veranstaltung nicht möglich sei.
Waren die Gäste im vergangenen Jahr der Sonne noch „gnadenlos“ ausgesetzt, so konnten sie in diesem Jahr unter mehreren Zelten, welche viele Helferinnen und Helfer tags zuvor aufgestellt hatten, ein schattiges Plätzchen aufsuchen.
Nach den Begrüßungsworten wurde es dann ernst für die Sängerinnen und Sänger. Gekonnt präsentierten sie ihrem Publikum Lieder verschiedener Genres. Dabei führte der musikalische Leiter der Gruppe, Pavel Brochin, souverän durch das Programm. Als musikalisches Highlight präsentierte er den gemeinsamen Auftritt der Oberhauer Klänge mit Sebastian Scheuerer und Thorsten Weber als „Sach an“. Gemeinsam trugen sie das „Oberhau-Lied“ vor. Die Darbietung fand großen Anklang beim Publikum und entsprechend war der Applaus.
Nach gut 90 Minuten wollte Brochin den musikalischen Teil des Programms beenden, doch das Publikum ließ die Gruppe nicht ohne Zugabe von der Bühne gehen.
Nach Ende des Programms saßen die Gäste noch lange an einem sonnigen Nachmittag zusammen und genossen das schöne Wetter. Dabei wurden sie von den Mitgliedern der Oberhauer Klänge mit kalten Getränken versorgt. Wie die Schlange vor dem Kuchenbuffet zeigte, begeisterte auch das selbst gemachte Backwerk die Besucher.
Danke schön an meinen Kollegen Ingo Alda von OBERHAU aktuell, der diesen Artikel verfasst hat. Ein herzlicher Dank geht auch an alle, die zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben!
Seniorenfest
Am 18. Mai durften wir nun das dritte Jahr in Folge, also traditionsgemäß mit einem bunten Strauß von Liedern das Publikum beim Seniorenfest des Bürgervereins erfreuen.
Chorfest des Chorverbandes Rhein-Sieg
Sorgfältig hatte sich der VokalMix Oberhau auf diesen Auftritt vorbereitet, stand man doch sozusagen im Wettbewerb mit 31 Chören aus dem Rhein-Siegkreis. Anlass: Der Chorverband Rhein-Sieg feierte sein 90-jähriges Bestehen Ende Mai 2025 in der Halle Meiersheide in Hennef. Vom Kinderchor bis zum Männerchor Ü 70 waren alle Altersklassen vertreten, Frauenchöre, Männerchöre und gemischte Chöre gaben sich ein Stelldichein über zwei Tage.
So bunt wie die Chöre war das vorgetragene Repertoire: Geistliches Liedgut war dabei sowie Klassisches, Rock und Pop und Kölsches. Auch der VokalMix trug als letzter Chor am Samstagabend ein Repertoire aus verschiedenen Genres vor:
„Über sieben Brücken musst du gehn“: Der durch Peter Maffay in Deutschland bekanntgewordene Hit stammt ursprünglich von der DDR Rockband „Karat“ aus dem Jahre 1978. Dirigent Pavel Brochin hat den Song für einen gemischten Chor gesetzt. Er gehört schon zum Standardrepertoire des Chores. Das rhythmische Gospel „This little light of mine“ entstand um 1920 in den USA. Es wurde populär zunächst unter afro-amerikanischen Christen. Auch hier hat Pavel Brochin den Chorsatz geschrieben. Schließlich wurde der Hit des Abends vorgetragen:
„The lion sleeps tonight“. Das weltbekannte Lied wurde 1939 vom Zulusänger Solomon Linda komponiert. Die Freude der Sängerinnen und Sänger an diesem Lied übertrug sich auf das Publikum, das mit begeistertem Applaus den Vortrag quittierte, sicher auch, weil der Chor mit Urwaldgeräuschen den Gesang untermalte… Die gute Klangkultur des Chores hob sich deutlich ab von anderen Chören. Nicht zuletzt trug die neue Chorkleidung zum rundum gelungenen Auftritt bei!
Hier habe mich an einem Artikel von Josef Göbel von der Homepage bedient. Vielen Dank dafür!
Groove Workshop
Pavel und Irina haben für alle Chöre, die die beiden dirigieren einen gemeinsamen Workshop mit Martin Carbow organisiert. Martin kommt aus Hamburg. Alle drei haben sich selbst bei einem Musikworkshop kennengelernt. Zur Vorbereitung auf den gemeinsamen Workshop boten Irina und Pavel einige gesonderte „Vor“-Proben an. Darin wurden sowohl die Melodie wie die Texte geprobt.
Der Groove soll nicht nur durch das Hören, sondern auch durch die Bewegung der Singenden vermittelt werden. Martin brachte den Männern das rhythmische Rumstehen bei, die Frauen konnten das schon und wurden zum groovigen gemeinsamen Bewegen angeleitet (Ein Fuß vorwärts und zurück).
Chorferien
Vom 15.07.2024 – 05.08.2024 pausierten die Chorproben für 4 Wochen, um unserem Chorleiter Pavel die Möglichkeit zu geben, sich von uns zu erholen.
Wandertag
Der Wandertag im Jahr 2025 wurde von dem bisher traditionellen 3. Oktober auf den 27. Juli mitten in unseren Chorferien verlegt. Das Wetter war nur wenig besser als im Oktober 2024. Dennoch fanden sich 10 wanderfreudige Chormitglieder oder ihre Partner zur Wanderung ab einem Parkplatz in Vinxel ein. Nach der 1,5 Stunden langen Wanderung mit herrlichem Blick auf das Rheintal erwartete die Wanderer im Pfarrheim ein gemütlicher Ausklang bei Kaffee und Kuchen.
Kapellenfest
Am 18. August feierte die Dorfgemeinschaft Quirrenbach im Anschluss an einen festlichen Gottesdienst in der Kapelle das Kapellenfest. Mit drei einladenden Liedern eröffnete der Chor den geselligen Teil der Festlichkeiten und setzte damit die lange Tradition des Männerchores fort.
Start Projektchor Weihnachten
Am 16.09.2025 starteten die Proben des Projektchores für die Auftritte in der Weihnachtszeit. Dem Aufruf folgten drei Weihnachtsprojektsängerinnen Michaela, Uli & Simone, sowie Berthold, der sich zum Ende des Projektes entschied, dabei zu bleiben. Herzlich willkommen!
Nicht aus dem Projekt, aber im letzen Jahr als neue Sängerin begrüßen, konnten wir Stephi. Auch ihr ein herzliches Willkommen!
Auch vier neue Fördermitglieder konnten wir im letzten Jahr gewinnen.
Leider gewinnen wir nicht nur neue Singende, sondern ab und zu verlässt uns auch jemand wieder. Das waren im letzten Jahr: Simon, Maud und Fritz, leider nach nur kurzer Zeit. Sie sind nicht einfach weggeblieben, sondern haben sich mit guten Gründen zurückgezogen. Mit dem Ende des Weihnachtsprojekts hat uns leider auch Manjola verlassen.
Chorfahrt
Am 31. August unternahmen 41 Mitglieder und Freunde der Oberhauer Klänge einen Ausflug nach Monschau, organisiert von Peter Ströbele.
…jetzt wissen wir, warum es zu dieser Redewendung kam. Die Chorfahrt der Oberhauer Klänge in die Eifel lieferte den Hintergrund.
Die historische Senfmühle in Monschau, das erste Ziel der Chorfamilie bei ihrem Ausflug Ende September, kann tatsächlich mit 24 Senfgeschmacksrichtungen aufwarten, so dass es praktisch zu jedem Gericht die rechte Würze gibt. Die Redewendung stammt aus dem 17. Jahrhundert, als Senf ein wertvolles Gewürz war und oft zu Gerichten hinzugefügt wurde, um sie aufzuwerten, auch wenn es nicht immer passte. So ist es auch mit ungefragten Wortbeiträgen. In einem lebhaften und informativen Vortrag erfuhr man alles über die Senfherstellung bis hin zur Verkostung. Auch die über 100 Jahre alte Senfmühle wurde eigens angeworfen. Kein Wunder, dass man so auf den Geschmack gekommen war und reichlich Leckereien mit nach Hause nahm.
Im Restaurant „Zur alten Molkerei“ in Monschau-Höfen wurden die Ausflügler danach schon erwartet. Da die gewünschten Speisen vorab ermittelt waren, ging es dort schnell zur Sache. Spezialitäten wie das Eifeler Landbier mundeten sehr gut. Eine passende Grundlage für den anschließenden kurzen Chorauftritt war gelegt. Mit drei Liedern unter dem Dirigat von Willi Winterscheidt erfreuten die Sängerinnen und Sänger in der Pfarrkirche St. Michael in Höfen ihre Mitreisenden. Die Kirche, die architektonisch in den 70er Jahren geschickt erweitert worden war, unterstützte mit ihrer guten Akustik den Gesang.
Na ja, und Monschau ist ohnehin eine Reise wert. Also hatte man eine Stunde eingeplant, um diese sehenswerte kleine Stadt mit ihren gepflegten verschachtelten Fachwerkhäusern und ihrem historischen Charme zu bestaunen. Auf die Idee waren auch viele andere Besucher gekommen, so dass es in der Stadt nur so wimmelte von Touristen.
Das letzte Ziel, das Wanderwart Peter Ströbele ausgesucht hatte, gewährte einen bedrückenden Blick in dunkle Zeiten. Die NS Ordensburg Vogelsang oberhalb der Urfttalsperre diente den Nationalsozialisten als Schulungszentrum für den Nachwuchs der NSDAP. In den Gebäuden wird heute u.a. einzelner Schicksale von jüdischen Mitbürgern gedacht. Neben dem Dokumentationszentrum zur NS-Zeit ist auch die Erlebnisausstellung „Wildnis(t)räume“ des Nationalpark-Zentrums Eifel dort untergebracht.
Nach einem ausgiebigen Rundgang durch die Ausstellungen ging es auf die Heimreise, die mit gemeinsamen Liedern verkürzt wurde, wie es sich für einen Chor gehört! Ein besonderer Dank gilt Peter Ströbele, der die Idee hatte und die Tour ausgearbeitet und geleitet hat!
Für diesen Text bedanke ich mich noch einmal bei Josef, dem ich diesen von der Homepage geklaut habe.
Evensong
Wir gestalteten den Evensong, der am 07. November 2025 in der Pfarrkirche St. Judas Thaddäus in Heisterbacherrott stattfand.
Der Chor eröffnete den musikalischen Teil mit den Stücken „Nun singt und preist“ und „Leite mich, Herr“. Den weiteren Verlauf der biblischen Feier gestalteten wir mit „Veni, Jesu, amor mi“ und den Abschluss bildeten die „irischen Segenswünsche“, die den Evensong ausklingen ließen.
Weihnachtsfeier
Alle Jahre wieder fand am Nikolausabend die traditionelle Weihnachtsfeier unseres Chors statt. Schon beim Eintreffen spürte man die festliche Stimmung, die durch liebevoll dekorierte Tische und adventliche Musik verstärkt wurde. Wie in jedem Jahr gab es ein kulinarisch leckeres Büfett, an dem sich anschließend alle reichlich bedienten.
Zur Verdauung wurden einige stimmungsvolle Weihnachtslieder angestimmt, die nicht nur für musikalische Atmosphäre sorgten, sondern auch den lieben Nikolaus anlockten. Mit seinem goldenen Buch im Arm sprach er dem Chor trotz beschlagener Brille viel Lob für Engagement und Gemeinschaftssinn aus, hatte aber auch kleine Hinweise und Verbesserungsvorschläge, die humorvoll und wohlwollend vorgetragen wurden.
Das abwechslungsreiche Programm bot eine gelungene Mischung aus lustigen Einlagen, musikalischen Beiträgen und besinnlichen Momenten. Diese Vielfalt machte den Abend lebendig und berührend zugleich.
Nach dem offiziellen Ausklang der Feier entwickelte sich eine spontane Party, die bis spät in die Nacht andauerte und den gelungenen Abschluss eines sehr harmonischen und fröhlichen Nikolausabends bildete.
Diesen Text habe ich mir bei Ilona Reinkensmeier erschlichen.
Adventsfenster
Festlich geschmückt war der Platz rund um die Quirrenbacher Kapelle bereits – besonders fiel der mit hellen Lichtern und großen Kugeln veredelte Weihnachtsbaum auf – als die zahlreichen Gäste eintrafen.
Eingeladen hatte der Bürgerverein, Ausrichter war der Chor Oberhauer Klänge. Unter den Gästen waren die Sängerinnen des Familienchores Here we are. Sie eröffneten nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Dietmar Lange den Abend mit einer Reihe internationaler Weihnachtslieder. Geleitet und mit der Gitarre begleitet wurden sie von Juliane Rohrmeier. Als Solistin rundete wieder einmal Romina Pintus den Auftritt ab. Alle Generationen waren vertreten und stimmten kräftig in den Gesang ein, begleitet von Dietmar Lange am Keyboard. Das eigens vom Chor erstellte kleine Advents- und Weihnachtsliederbuch lieferte die Texte dazu. Schließlich traf Dirigent Pavel Brochin von einer anderen Chorprobe ein und nun waren die Sängerinnen und Sänger der Oberhauer Klänge gefordert. Mit drei vorgetragenen Liedern geben sie einen Einblick in ihr Weihnachtsrepertoire, das sie in der Christmette erklingen lassen werden. „Fröhliche Weihnacht“, „Diese Nacht voll Gnade“ und die „Irischen Segenswünsche “ standen auf dem Programm. Nicht zu kurz kamen auch die vielen Gespräche am Rande bei leckerem Glühwein, ausgeschenkt vom Bürgerverein Oberhau. Die trockene nicht zu kalte Witterung war ein wichtiger Wohlfühlfaktor und sorgte dafür, dass man noch lange blieb! An dieser Stelle noch einmal ein Dank an Josef für den Bericht.
Weihnachtskonzert
Den traditionellen Abschluss des Chorjahres bildete das Konzert vor der Christmette an Heiligabend sowie die Gestaltung der Christmette. Wir starteten im Pfarrheim gemütlich bei einem Glas Sekt und zogen nach dem Einsingen gemeinsam mit Lichtern in die Kirche ein. Zunächst sangen wir zur Einstimmung auf die Christmette im Chorraum der Kirche.
Während der Christmette sangen wir weitere 3 einstudierte Lieder und unterstützten die Gemeindelieder aus dem Gotteslob. Auf der Empore begleitete Pavel unseren Gesang und auch die Gemeindelieder auf der Orgel.
Sabine Schiller
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